Virtueller Würzburger Gedächtnislauf


Laufend Erinnerung bewahren.

Würzburg 1945

16. März 1945 ein Funkspruch der Briten wird abgefangen:
"550 Bomber sind im Anflug auf Würzburg."

21:07 Uhr: Warnung an die Bewohner.
21:25 Uhr: Die Hölle bricht los. Die wenigsten Würzburger finden einen Schutzraum, es gibt kaum welche.

In jener Nacht auf den 17. März 1945 lief jeder, der noch laufen konnte am Mainufer entlang aus der Stadt hinaus, um sein Leben zu retten.
Wer nicht (mehr) laufen konnte oder sein Zuhause nicht verlassen wollte, zählte zu den 5000 Toten.

Laufen bedeutet Leben.
Es war der Weg, den die Würzburger in jener Nacht liefen, es war der Hoffnungsweg.
Wir freuen uns über jede Spende:
Bankverbindung:
SPK Mainfranken Würzburg
IBAN: DE 88790500000043230002
BIC/SWIFT-Code: BYLADEM1SWU
Vermerk: Spende Gedächtnislauf

Deine Spende geht an: Benachteiligte Menschen in der Region und an die Johanniter Kindergärten in Würzburg.
(Spendenquittungen werden ab 10 Euro ausgestellt)

Ausschreibung

Veranstaltungsgemeinschaft: Stadtmarathon Würzburg e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Kolping-Mainfranken GmbH

Termin: Samstag, 20.3.2021

Dies ist kein Wettkampf! Jeder läuft für sich allein unter Einhaltung der geltenden Abstandsvorschriften
Wir wollen mit diesem Lauf an die Zerstörung Würzburgs erinnern.

Start: Beliebiger Startpunkt

Teilnehmerzahlen

2020 - Absage durch Corona Pandemie
2019 - 501
2018 - 451
2017 - 421
2016 - 520
2015 - 520
2014 - 625
2013 - 455
2012 - 550
2011 - 410
2006 - erstmals unter 1000

Strecken und Ziele:

  • etwa 10 km Margetshöchheim

  • etwa 21 km Himmelstadt

  • etwa 28 km Karlstadt

  • etwa 44 km Gemünden

Gedächtnislauf auch 2021 nur individuell



Am 16. März jährt sich wieder die Bombardierung Würzburgs im Zweiten Weltkrieg. An dieses traurige Ereignis der Stadtgeschichte soll der Würzburger Gedächtnislauf erinnern, der normalerweise am Samstag davor oder danach stattfindet.

Doch auch im Jahr 2021 macht genau wie im Vorjahr die Pandemie den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Die Läuferinnen und Läufer können nicht wie sonst gemeinsam vom Würzburger Rathaus aus nach Margetshöchheim, Himmelstadt, Karlstadt und Gemünden starten.

Trotzdem ist es der Veranstaltungsgemeinschaft des Gedächtnislaufes, die aus dem Stadtmarathon Würzburg e.V., der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Kolping-Mainfranken GmbH besteht, ein Anliegen, die Tradition fortzusetzen und die Erinnerung an das schreckliche Ereignis zu bewahren.

Deshalb laden sie alle Interessierten ein, eine der Strecken in der Woche rund um den 16. März für sich alleine zu laufen – selbstverständlich unter Beachtung aller Hygieneregeln.

Eine Anmeldungen ist hier auf dieser Internetseite kostenlos möglich. Dort können die Teilnehmer dann nach dem Lauf auch selbst ihre Zeit eintragen. Die Laufstrecken sind die gleichen wie in den vergangenen Jahren. Allerdings gibt es keinen offiziellen Start, keine Startnummernausgabe und keine Betreuung auf und neben der Strecke oder an den Zielpunkten.

„Jeder ist für sich selbst zuständig! Eigentlich passt dies sehr gut zum eigentlichen Hintergrund des Gedächtnislaufes. Unsere Familien, die damals aus der brennenden Stadt flüchteten, waren auch auf sich allein gestellt“, sagt der Vorsitzende des Stadtmarathon-Vereins, Günter Herrmann.

Freuen würde er sich, wenn die Läuferinnen und Läufer nach dem Bild ein Foto von ihrem Lauf und/oder von einer selbst gestalteten Urkunde an die Adresse coronalauf@wuerzburg-marathon.de mailen würden. Diese Fotos werden dann wieder im Internet veröffentlicht.

Der Gedächtnislauf erhebt schon seit Jahren keine verpflichtenden Startgebühren, sondern hat stattdessen immer um Spenden gebeten. Für den Corona-bedingten Sololauf 2021 erwarten die Veranstalter diesmal aber keine Spende.

Melden Sie sich ganz einfach jetzt an:

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