Organisatoren wollen die Marke von 5000 Teilnehmern knacken


Am 22. April um 8 Uhr wird es wieder soweit sein: Wie jedes Jahr trifft sich eine kleine dreistellige Zahl von Läufern am Congress Centrum, um drei Wochen vor dem Start des iWelt Marathons gemeinsam die Strecke zu testen. In der Marathon-Woche vom 9. bis zum 13. Mai erhofft sich Organisationschef Günter Herrmann bei der 18. Auflage dann bis zu 5000 Teilnehmer.
Am liebsten würde Herrmann auch die 451 Läufer, die am 17. März beim Gedächtnislauf dabei waren, zu den Teilnehmern des Würzburg-Marathons zählen – schließlich haben er und sein Team den Gedächtnislauf zusammen mit Kolping Mainfranken und den Johannitern in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführt, weil die Laufgemeinschaft Würzburg die Organisation nicht mehr stemmen konnte.
Von zahlreichen Gedächtnisläufern gab es positive Rückmeldungen, obwohl es keine Wertung und keine Zeitnahme gab und sie ihre Urkunden selbst ausfüllen mussten: „Wir haben den Gedächtnislauf erfolgreich auf neue Füße gestellt. Ich gehe davon aus, dass wir das auch beim nächsten zusammen machen werden“, sagte Manfred Eck, der Geschäftsführer von Kolping Mainfranken, bei der jährlichen Sponsoren-Pressekonferenz des iWelt-Marathons.
Marathon an Muttertag.
Ziel der Marathon-Macher ist es, möglichst schon in diesem Jahr die Marke von 5000 Teilnehmern zu knacken. Zusammengezählt werden die Teilnehmer des Firmenlaufs am 9. Mai in Eibelstadt, der Kinderläufe am 12. Mai im Ringpark und all jene, die am 13. Mai ab 9 Uhr entweder die klassischen 42,195 Kilometer, den Halbmarathon oder den 10-Kilometer-Lauf absolvieren. „Wir werden die 5000 wohl noch nicht ganz schaffen, ich gehe realistisch von 4500 Teilnehmern aus“, so Herrmann.
Schon 1800 Starter für Marathonwochenende gemeldet.
Der Firmenlauf in Eibelstadt gehört seit vier Jahren fest zum Marathon-Programm. Bei der Premiere waren 300 Frauen und Männer am Start, 2017 waren es bereits 1400. In diesem Jahr dürfen maximal 1800 Läufer auf die Strecke gehen: „Eine echte Erfolgsgeschichte“, betont Herrmann.
Für den Marathon-Sonntag haben sich bisher rund 1800 Starter angemeldet, etwa 400 davon für die längste Strecke. Die Online-Voranmeldung läuft noch bis Ende April. Danach ist nur noch die Nachmeldung am Marathon-Wochenende selbst mit deutlich höheren Startgebühren möglich.
Eine andere Zahl ist für die Organisation fast noch wichtiger als die der Teilnehmer: Die für die Durchführung benötigten 275 Streckenposten plus Reserve sind gefunden, obwohl der iWelt-Marathon in diesem Jahr am Muttertag stattfindet. Insgesamt kümmern sich rund 800 Mitarbeiter und Helfer um die Läufe und die Marathon-Messe im Congress Centrum. Dazu kommen rund 100 Rettungsdienst-Einsatzkräfte der Johanniter und gut 30 Musik-Gruppen, die auf der Strecke für Stimmung sorgen.
Im Rollstuhl ins Ziel
Für alle Hobbyläufer, die sich weder Marathon noch Halbmarathon zutrauen, startet zum Abschluss der Veranstaltung am 13. Mai um 12.30 Uhr wieder der von der Firma TakeNet präsentierte 10-Kilometer-Lauf.
Als Schrittmacher für alle, die diese Strecke in einer Stunde laufen möchten, reist das „Team Hübner“ aus Bayreuth an: Michael Hübner wird seinen 17-jährigen Sohn Nico in einem Hightech-Rennrollstuhl in 60 Minuten vom Start ins Ziel schieben. Die beiden waren schon bei vielen Läufen dabei, in Würzburg starten sie zum dritten Mal: „Obwohl Nico wegen seiner Behinderung nicht selbst Sport treiben kann, hat er durch die Zuschauer dieselben Erfolgserlebnisse wie andere Läufer“, sagt Michael Hübner: „Wir laufen sehr gerne hier in Würzburg. Dass wir dieses Mal als Pacemaker dabei sein dürfen, macht uns unheimlich stolz.“
Quelle: mainpost.de
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