Dauerhafter "Mara-Ton"
Presse, Marathon 2006Das kann ganz schön nervig werden und findet nur bei gutem Wetter statt: Der "Mara-Ton". Musiklehrer Christoph Reuter (Würzburger Sing- und Musikschule) hat, nach dem "längsten Ton" und manch anderer Werbe-Veranstaltung für die Musici, einmal wieder eine peppige Idee, die seine Schüler umsetzen werden. Diesmal beim Würzburg-Marathon (6. iWelt-Marathon) am Sonntag.
Sie spielen den Ton D (mache sagen auch Cisis oder Eses) als leere Saite oder auch als gegriffenen Ton auf der Geige. Ein Teil seiner Schüler spielt außerdem irgendwo an der Strecke, ganz nach Lust und Bedarf, auch anderes Musikalisches, ob alleine zum Beispiel Fairy Dance oder als größere Gruppe, die Läufer "wollen wir mit unseren Melodien erfreuen oder eben mit dem Mara - Ton ,anstacheln' (...bloß weg hier von den Streichern!)", sagt der wendige Musiklehrer. Reuter: "Mit der Lautstärke der anderen Gruppen können wir nicht mithalten." Deswegen liegen die Qualitäten ja auch woanders.
Der Marathon beginn um 9 Uhr. Die jungen Musiker werden sich auf der Alten Mainbrücke in einer der Figurenbuchten aufhalten - jedenfalls die für den Ton zuständigen.
Ab Startschuss um 9 Uhr bis zum letzten Läufer, zirka um 14 Uhr, soll der "Mara-Ton" durchgehend gespielt werden. "Egal ist wie viele Spieler gerade diesen Ton spielen. Es kann auch nur eine Person sein. Aber es soll immer der Ton durchgehend erklingen. Wer also alleine spielt, darf und soll auf keinen Fall einfach aufhören", stachelt Reuter nun seine Schüler an: "Genießt den Tag, die Stimmung an der Strecke, das Event und versteckt euch nicht! Präsentiert Euch!"
12.05.2006


